Naturbaustoffe

nachhaltige Waldwirtschaft

Umweltfreundlichste Produktion im Walde

Ein Werkstoff, der mit Hilfe "biologischer Solartechnik" immer wieder nachwächst. Holz ist ein Ersatz zu fossilen Rohstoffen und soll verstärkt als Bauholz und nur die Reststoffe als Energieholz verwendet werden. Der Begriff "Nachhaltigkeit" wurde bereits vor 300 Jahren von der Forstwirtschaft eingeführt.


Holzmassiv leimfrei

Klimaschutz durch Wald und Holznutzung

In den Holzprodukten können CO² bzw. Kohlenstoff länger gespeichert werden. Nicht stofflich verwertbare Restoffe können klimaneutral in Holzblockkraftwerken genutzt werden. So lässt sich Holz in einer regionalen Kreislaufwirtschaft optimal nutzen. Durch die Wertschöpfung dieser Kaskadenkette entsteht ein weiteres Potential an grünen Arbeitsplätzen in der Region.


Baubiologe Alfred Ruhdorfer

Renew Building

– Kompetenzaufbau und Wissenstransfer für Klima schonende Sanierung mit ökologischen und nachwachsenden Rohstoffen

Die thermische Sanierung von Gebäuden birgt ein großes Potenzial, um Heizenergie einzusparen.

Mit der Sanierung verbunden sind aber zusätzliche Auswirkungen auf die Umwelt,

wie die Graue Energie, die z. B. in Dämmstoffen enthalten ist, Baurestmassen aufgrund der

Entsorgung von Dämm- und Baustoffen, die Herstellung eines gesunden Innenraumklimas

usw.

Ökologische Sanierungslösungen sind zwar prinzipiell vorhanden, aber noch zu wenig im

Bewusstsein und im Wissensrepertoire der Planenden und Ausführenden repräsentiert. Diese

Lücke, die vor allem in der Aus- und Weiterbildung von ArchitektInnen, PlanerInnen,

BaumeisterInnen etc. besteht, wurde mit dem Projekt Renew Building verringert.

Ziel war die Schaffung einer Ausbildungsgrundlage anhand von bestehenden Best-Practice-

Sanierungen, die mit nachwachsenden Rohstoffen und ökologischen Baustoffen durchgeführt

wurden. 60 Case Studies (Bauteile) und 20 Best-Practice-Gebäude wurden auf einer

eigens entwickelten Online-Wissensdatenbank dargestellt (erreichbar über

www.renewbuilding.eu).

Sanierungskonzepte auf der Grundlage dieser Best-Practice-Fälle sowie von Expertenwissen

wurden in Aus- und Weiterbildungsangeboten vermittelt, sowohl in der Theorie als auch

in der Praxis. Die Theoriekurse wurden von einer ebenfalls eigens entwickelten E-Learning-

Plattform begleitet. Die Praxiskurse fanden an Lehrbaustellen in Nieder- und in Oberösterreich

statt, wo die KursteilnehmerInnen anhand der Herstellung von Prototypen verschiedener

Bausteile Praxiswissen erwarben. Die Theorie- und Praxiskurse richteten sich an PlanerInnen,

BaumeisterInnen, ArchitektInnen und HandwerkerInnen; zusätzlich wurden Studierende

der TU Wien in Form von Lehrveranstaltungen und Workshops im Bereich ökologische

Sanierung ausgebildet.

Der Demonstration von klimaschonender Sanierung dienen auch noch nach Projektende die

Lehrbaustellen sowie 15 Demonstrationsbaustellen in Wien, Nieder- und Oberösterreich.

Zusätzlich wurde das Wissen über ökologisch nachhaltige Sanierungen auf internationalen

Konferenzen sowie in Publikationen an Fachpublikum vermittelt. Die allgemeine Öffentlichkeit

wurde mit Presseberichten, Zeitschriftenartikeln, Webseiten, einer Broschüre sowie weiteren

Informationsmaterialien über das Thema informiert.

www.hausderzukunft.at/publikationen/view.html/id1211